Auch wenn nicht jedermann den Ausdruck "amerikanisches Casino" kennt, so haben doch die meisten Menschen schon mal irgendwas von der amerikanischen Wüstenmetropole Las Vegas gehört und aus den nachmittäglichen TV-Magazinen oder einer Illustrierten die Bilder vom lebhaften Spielbetrieb, der ein amerikanisches Casino kennzeichnet, vor Augen.

Große Hallen mit langen Gängen, in denen auf beiden Seiten ein einarmiger Bandit neben dem anderen steht, in denen ohne Unterbrechung Lichter und Lampen in allen Farben blinken, in denen die Geräusche der verschiedensten Spielautomaten bunt durcheinander piepsen und rasseln oder die Kupfermünzen beim Runterrutschen in die metallenen Auffangschalen klimpern. Typisch für ein amerikanisches Casino in Las Vegas im US-Bundesstaat Arizona ist die Service-Freundlichkeit der Einrichtungen und der Mitarbeiter:

Wer seinen Spielrausch genießt, soll davon nicht abgehalten werden, nur weil ihm in einer unglücklichen Phase vielleicht einmal sein Kleingeld ausgegangen ist. Während des gesamten Spielbetriebs sind Mitarbeiter im Casino unterwegs, die Plastikbecher vor sich hertragen, die aussehen wie eine Beilage eines 10-kg-Waschmittelpakets in Deutschland. Nur sind sie nicht mit Waschpulver, sondern bis zum oberen Rand mit Quarters und Dimes aufgefüllt. Ein amerikanisches Casino besteht in Las Vegas aber nur zur Hälte aus Spielhallen: Die andere Hälfte macht ein gigantischer Restaurationsbetrieb aus, der den erschöpften Spielern zu jeder Tageszeit körperliche Nahrung zur Verfügung stellt - kostenlos, versteht sich.

Die Spielmetropole im mittleren Westen der Vereinigten Staaten ist ein Urlaubs- und Freizeitparadies für Amerikaner und Touristen aus allen Erdteilen, die ihr Glück am Spieltisch suchen. Deutsche Öffnungszeiten kennen die Spielbetriebe nicht: Ein typisches amerikanisches Casino ist rund um die Uhr geöffnet.



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